Arten und Bedeutungen von Bodhi-Perlen | Leitfaden für buddhistischen Schmuck
Im Sanskrit bedeutet „Bodhi“ „erleuchtet“ oder „erwacht“. „Bodhi-Samen“ bezeichnet daher den „Samen der Erleuchtung“. Der Überlieferung zufolge erlangte Prinz Siddhartha (Shakyamuni Buddha) die Erleuchtung, während er unter dem Bodhi-Baum meditierte. Als „Samen der Erleuchtung“ tragen viele Praktizierende Bodhi-Samen während der Meditation in der Hoffnung, letztlich die Erleuchtung zu erlangen. Im Buddhismus steht der Begriff „Bodhi“ außerdem für die Erkenntnis des Buddha über die wahre Natur aller Dinge. Diese Samen mit ihren dunklen Flecken haben für alle, die nach göttlicher Weisheit streben, eine besondere Bedeutung.
Bodhi-Samen stammen nicht von einer einzigen Pflanzenart, sondern kommen in einer großen Vielfalt vor, darunter vor allem:
- Weiße Jade-Bodhi: der reife Samen eines Baumes aus der Familie der Palmen. Nach dem Entfernen der Schale wird der Kern hart und schneeweiß und erinnert an Jade.
- Stern- und Mond-Bodhi: Auf der Oberfläche befinden sich gleichmäßig verteilte schwarze Punkte („Sterne“) sowie eine runde, vertiefte Öffnung („Mond“) in der Mitte – daher der Name „Stern und Mond“. Die häufigsten Farben sind Weiß, Gelb und Dunkelbraun.
- Vajra-Bodhi (Rudraksha): zeichnet sich durch eine harte Beschaffenheit aus und ist mit dicht angeordneten Rillen bedeckt.
- Phönixaugen-Bodhi: Auf der Oberfläche befindet sich ein deutlich erkennbares, sichelförmiges Muster, das an das „Auge eines Phönix“ erinnert.
Bodhi-Samen schenken mindestens die folgenden vier Segnungen:
- Schenken während der Meditation Erleuchtung.
- Vermitteln ein Gefühl von Ruhe und Einsicht.
- Fördern Konzentration und Verbundenheit.
- Unterstützen den Einstieg in eine bewusste Praxis und den spirituellen Weg.
