Schutzsymbole der chinesischen Tierkreiszeichen: Bedeutungen und Symbolik für Armbänder

Schutzgottheiten des chinesischen Tierkreises: Bedeutung und Symbolik für Armbänder
Die Schutzgottheit des chinesischen Tierkreises, auch als „Geburtsbuddha“ bekannt, ist ein Konzept des esoterischen Buddhismus. Durch die Verbindung der Himmlischen Stämme und Irdischen Zweige, der zwölf Nidanas und des Zusammenspiels der fünf großen Elemente – „Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum“ – hat der esoterische Buddhismus festgelegt, dass acht Buddhas und Bodhisattvas die zwölf Tierkreiszeichen beschützen. Daher werden sie als „Geburtsbuddhas“ oder Schutzgottheiten des chinesischen Tierkreises bezeichnet. Jeder Buddha und Bodhisattva steht für Schutz in unterschiedlichen Bereichen wie Mitgefühl, Weisheit und Wohlstand.

Darstellungen der chinesischen Tierkreiszeichen mit den zugehörigen Tiersymbolen auf weißem Hintergrund.

  • Guanyin mit tausend Armen entspricht der Ratte,
  • der Bodhisattva Akasagarbha entspricht dem Ochsen und dem Tiger,
  • der Bodhisattva Manjushri entspricht dem Hasen,
  • der Bodhisattva Samantabhadra entspricht dem Drachen und der Schlange,
  • der Bodhisattva Mahasthamaprapta entspricht dem Pferd,
  • Buddha Vairocana entspricht der Ziege und dem Affen,
  • Acala Vidyaraja entspricht dem Hahn und
  • Buddha Amitabha entspricht dem Hund und dem Schwein.

Weitere Einzelheiten:
Der Bodhisattva Guanyin mit tausend Armen (Ratte)

  • Einführung: Die tausend Hände und Augen symbolisieren grenzenloses Mitgefühl und Weisheit. Sie ermöglichen es, das Leid fühlender Wesen wahrzunehmen und rechtzeitig Hilfe zu leisten.
  • Symbolik: Großes Mitgefühl, Linderung von Leid.
  • Funktion: Abwendung von Unglück, Vermehrung von Segen und Weisheit, Schutz und Sicherheit.

Der Bodhisattva Akasagarbha (Ochse, Tiger)

  • Einführung: Seine Weisheit und sein Verdienst sind so grenzenlos wie der leere Raum. Er kann die Wünsche fühlender Wesen erfüllen, die sich in der Einhaltung der Gebote und der spirituellen Kultivierung üben.
  • Symbolik: Weisheit, Verdienst, Wohlstand.
  • Funktion: Stärkung der Weisheit und Ansammlung von Wohlstand, Erfüllung guter Wünsche, Schutz des rechten Weges.

Der Bodhisattva Manjushri (Hase)

  • Einführung: Er gilt als der herausragendste unter den Bodhisattvas und hält das Schwert der Weisheit, das für das Durchtrennen von Leiden und das Erschließen der Weisheit steht.
  • Symbolik: Weisheit, Beredsamkeit, Erleuchtung.
  • Funktion: Entwicklung der Weisheit, Verbesserung der akademischen Leistungen, Beseitigung von Verwirrung.

Der Bodhisattva Samantabhadra (Drache, Schlange)

  • Einführung: Er ist für die zehn großen Gelübde bekannt. Sie stehen für die Umsetzung der Weisheit durch Taten und dafür, fühlende Wesen bei der Vollendung ihrer Praxis zu unterstützen.
  • Symbolik: Gelübde, rationales Tugendhandeln, spirituelle Praxis.
  • Funktion: Stärkung der Gelübde, Anleitung zu guten Taten, Erfüllung großer Gelübde.

Der Bodhisattva Mahasthamaprapta (Pferd)

  • Einführung: Gemeinsam mit Guanyin und Amitabha ist er als einer der „Drei Heiligen des Westens“ bekannt. Mit dem Licht der Weisheit erhellt er fühlende Wesen und hilft ihnen, sich von Leiden zu befreien.
  • Symbolik: Licht der Weisheit, Stärke, Fleiß.
  • Funktion: Verbesserung der Konzentration, Führung auf dem rechten Weg, Beseitigung negativer Energie und Schutz des Körpers.

Buddha Vairocana (Ziege, Affe)

  • Einführung: Die höchste Gottheit im esoterischen Buddhismus. Er verkörpert den Buddha des Dharmakaya und gilt als der grundlegende Buddha des esoterischen Buddhismus.
  • Symbolik: Wahrheit, Licht, Quelle der Weisheit.
  • Funktion: Erweckung der Weisheit, Erreichen von Erfolg, Beseitigung von Unwissenheit.

Acala Vidyaraja (Hahn)

  • Einführung: Als herausragendster unter den Vidyarajas erscheint er in zornvoller Gestalt, bezwingt Dämonen und schützt fühlende Wesen davor, von ihrem Erleuchtungsgeist abzufallen.
  • Symbolik: Mitgefühl und Erhabenheit, Durchtrennen von Leiden.
  • Funktion: Abwehr des Bösen, Schutz von Körper und Zuhause, Loslösung von Anhaftungen.

Buddha Amitabha (Hund, Schwein)

  • Einführung: Als Lehrer des Westlichen Paradieses ist er gemeinsam mit Guanyin und Mahasthamaprapta als einer der „Drei Heiligen des Westens“ bekannt. Er schützt fühlende Wesen vor Leid und führt sie zum Glück.
  • Symbolik: Unendliches Licht, Lebensdauer, Mitgefühl.
  • Funktion: Führung zur Wiedergeburt, Beseitigung von Unglück, Verlängerung des Lebens, Frieden und Glückverheißung.

Diese Schutzbuddhas stehen im Buddhismus nicht nur für Weisheit und Mitgefühl, sondern entsprechen auch den Persönlichkeiten und Schicksalen der chinesischen Tierkreiszeichen. Dadurch wurden sie im Volksglauben zu weitverbreiteten Schutzamuletten und spirituellen Stützen. Es wird angenommen, dass das Tragen oder Aufstellen des eigenen Schutzbuddhas entsprechenden Schutz und Segen bringt und den Menschen hilft, Gefahren sicher zu überwinden, beruflichen Erfolg zu erreichen und den Frieden in der Familie zu bewahren.

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